Remote ID kurz erklärt.
Direct Remote ID betrifft viele Drohnen. Wir erklären, wann sie Pflicht ist und was sie sendet.
Direct Remote ID ist die elektronische Fernidentifikation für Drohnen: Während des Flugs sendet die Drohne laufend Daten wie deine Betreiber-ID, ihre Position und Höhe sowie den Startpunkt. Für Drohnen der Klassen C1, C2 und C3 - sowie Eigenbauten in der speziellen Kategorie - ist Remote ID Pflicht. Ältere Bestandsdrohnen ohne C-Klasse sind in A3 meist ausgenommen.
- Direct Remote ID = laufende elektronische Fernidentifikation im Flug.
- Pflicht für C1, C2, C3 und Eigenbau in der speziellen Kategorie.
- Sendet Betreiber-ID, Position und Höhe der Drohne.
- Bestandsdrohnen ohne C-Klasse in A3 i. d. R. ausgenommen.
Was Remote ID sendet
Direct Remote ID überträgt eine Reihe von Daten, die in der Umgebung empfangen werden können - ähnlich einem digitalen Nummernschild im Luftraum. Typischerweise gehören dazu:
- die Betreiber-Registrierungsnummer (eID)
- eine eindeutige Seriennummer der Drohne
- die aktuelle Position und Höhe der Drohne
- die Geschwindigkeit über Grund
- die Position des Piloten bzw. des Startpunkts
- der Zeitstempel der Übertragung
Für welche Drohnen Remote ID Pflicht ist
Ob du Remote ID brauchst, hängt von der C-Klasse deiner Drohne ab. Drohnen mit den Klassen C1, C2 und C3 müssen Direct Remote ID an Bord haben. Das Gleiche gilt für Eigenbau-Drohnen, die in der speziellen Kategorie betrieben werden. Welche Klasse zu welchem Führerschein passt, erklären wir im Überblick zur EU-Drohnenverordnung 2026.
Ausnahmen für Bestandsdrohnen
Viele ältere Drohnen tragen keine C-Klassen-Kennzeichnung. Diese Bestandsdrohnen sind in der Regel von der Remote-ID-Pflicht ausgenommen, solange sie in der Unterkategorie A3 - also fern von Personen - betrieben werden. Wichtig: Die übrigen Pflichten bleiben bestehen, etwa die Betreiberregistrierung (eID) und die Kennzeichnungspflicht.
Remote-ID-Helfer in DrohnenAtlas
- Pro Drohne im Blick behalten, ob Remote ID erforderlich ist
- Ausrüstung und Nachweise in der Dokumentenmappe verwalten
- Eingebunden in den Pre-Flight-Check mit Drohnenregeln und Links zu offiziellen Quellen
Dieser Ratgeber erklärt Direct Remote ID allgemeinverständlich und ersetzt keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind die EU-Verordnung 2019/947 und die Angaben des Luftfahrt-Bundesamts. Prüfe im Zweifel die C-Klasse deiner Drohne und die offiziellen Vorgaben.
Häufige Fragen
- Was ist Direct Remote ID bei Drohnen?
- Direct Remote ID ist eine elektronische Fernidentifikation: Die Drohne sendet während des Flugs laufend Daten wie die Betreiber-Registrierungsnummer, die aktuelle Position und Höhe der Drohne sowie die Position des Startpunkts. So lassen sich Drohne und Betreiber zuordnen.
- Für welche Drohnen ist Remote ID Pflicht?
- Direct Remote ID ist insbesondere für Drohnen der Klassen C1, C2 und C3 vorgeschrieben sowie für Eigenbau-Drohnen, die in der speziellen Kategorie betrieben werden. Maßgeblich ist die C-Klassen-Kennzeichnung deiner Drohne nach der EU-Drohnenverordnung.
- Brauchen Bestandsdrohnen ohne C-Klasse Remote ID?
- Ältere Bestandsdrohnen ohne C-Klassen-Kennzeichnung sind in der Regel von der Remote-ID-Pflicht ausgenommen, solange sie in der Unterkategorie A3 (fern von Personen) betrieben werden. Es bleibt aber bei den übrigen Pflichten wie Registrierung und Kennzeichnung.
- Welche Daten sendet Remote ID?
- Direct Remote ID sendet unter anderem die Betreiber-Registrierungsnummer (eID), eine eindeutige Seriennummer, die aktuelle Position und Höhe der Drohne, die Geschwindigkeit sowie die Position des Piloten bzw. Startpunkts. Die Daten können in der Umgebung empfangen werden.
- Wie hilft DrohnenAtlas bei Remote ID?
- DrohnenAtlas bietet einen Remote-ID-Helfer: Du behältst pro Drohne im Blick, ob Remote ID erforderlich ist, und verwaltest deine Ausrüstung samt Nachweisen in der Dokumentenmappe - eingebunden in den Pre-Flight-Check.