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Das hängt von der Drohnenklasse, dem Einsatzszenario und dem Fluggebiet ab. Drohnen unter 250 g ohne Kamera benötigen in der Regel keine Genehmigung. Für schwerere Drohnen oder den Betrieb in der „speziellen" Kategorie ist ein EU-Fernpilotenzeugnis (A2) oder eine Betriebsgenehmigung erforderlich. DrohnenAtlas hilft dir mit dem Regelungs-Assistenten, die Anforderungen für dein Szenario zu ermitteln.
Die Luftverkehrs-Ordnung (LuftVO) regelt den Betrieb von unbemannten Fluggeräten in Deutschland. Sie legt fest, wo du fliegen darfst, welche Höhenbegrenzungen gelten und welche Dokumente du mitführen musst. DrohnenAtlas zeigt dir diese Informationen direkt auf der Karte.
Flugverbotszonen umfassen u. a. Flughäfen und deren Kontrollzonen, Naturschutzgebiete, militärische Sperrgebiete und bestimmte Industrieanlagen. Die genauen Zonen werden von der DFS (Deutsche Flugsicherung) über das dipul-Portal bereitgestellt - DrohnenAtlas zeigt sie dir direkt in der Karte an.
Die „offene" Kategorie erlaubt den Betrieb mit geringem Risiko - ohne Genehmigung, aber mit Auflagen (Sichtflug, max. 120 m Höhe, Abstand zu Personen). Die „spezielle" Kategorie erfordert eine Risikobewertung und ggf. eine Betriebsgenehmigung der zuständigen Luftfahrtbehörde.
Ja. In der EU benötigst du eine Betreiber-Registrierung (eID), wenn deine Drohne eine Kamera hat oder schwerer als 250 g ist. Die eID muss auf der Drohne angebracht sein. Du kannst deine eID in der Dokumentenmappe von DrohnenAtlas ablegen und bei Kontrollen schnell vorzeigen.
App & Funktionen
DrohnenAtlas bezieht alle Geo-Zonen-Daten direkt vom offiziellen dipul-Portal der DFS (Deutsche Flugsicherung) und des BKG (Bundesamt für Kartographie und Geodäsie). Es handelt sich um dieselben Daten, die auch andere offizielle Portale verwenden.
Teilweise. Pre-Flight-Checklisten, Dokumentenmappe und Flugbuch funktionieren offline. Du kannst Kartenkacheln vorab laden und die Karte dann ohne Netz nutzen. Zonendaten (dipul) werden bei Verbindung abgerufen, damit sie aktuell sind.
In der Dokumentenmappe kannst du Versicherungsnachweise, eIDs, Lizenzen und Genehmigungen ablegen. So hast du alle wichtigen Piloten-Dokumente bei einer Kontrolle sofort griffbereit - auch offline.
Nein. DrohnenAtlas bietet Orientierung und zeigt offizielle Datenquellen an, ersetzt aber keine individuelle Rechtsberatung. Der Regelungs-Assistent gibt Hinweise auf Basis allgemeiner Regelwerke - für verbindliche Auskünfte wende dich an die zuständige Luftfahrtbehörde.
DrohnenAtlas ist kostenlos im App Store (iPhone) und bei Google Play (Android) verfügbar. Die App ist optimiert für den Einsatz vor Ort - auch bei hellem Sonnenlicht und in Gebieten mit schwachem Empfang.
NFC-Tags
Auf den Tag wird bewusst kein kompletter Drohnendatensatz geschrieben, sondern nur eine kleine Verknüpfung: ein NDEF-Text-Record mit einer Kennung („DrohnenAtlas") und der internen ID der in der App hinterlegten Drohne. Seriennummer, Klasse, eID und alle weiteren Angaben bleiben in der App bzw. deinem Konto - die ID allein ist ohne dein Konto nicht aussagekräftig.
Der Tag ist für die Nutzung innerhalb der DrohnenAtlas-App gedacht: Beim Scannen erkennt die App die hinterlegte Drohne und wählt sie z. B. für den Flug aus. Ein beliebiges NFC-fähiges Smartphone erkennt den Tag zwar und kann den rohen Textinhalt anzeigen, es ist aber keine URL hinterlegt - es öffnet sich also weder automatisch eine Website noch die App.
Unterstützt wird jeder NDEF-fähige, beschreibbare Tag. NTAG213, NTAG215 und NTAG216 sind alle geeignet und funktionieren problemlos.
Sehr wenig: Der geschriebene Inhalt liegt inklusive NDEF-Overhead deutlich unter 120 Byte. Die 144 Byte Nutzspeicher eines NTAG213 reichen daher vollkommen aus - ein größerer Chip ist für diese Funktion nicht nötig.
Da der Speicherbedarf minimal ist, genügt der kleinste NTAG213-Sticker; er wiegt praktisch nichts (< 1 g) und ist auch für Drohnen unter 250 g unkritisch. Zum Aufkleben auf Metall- oder Carbon-Oberflächen empfehlen wir einen „On-Metal"-Tag (mit Ferrit-Schicht), da herkömmliche Tags auf Metall schlecht lesbar sind. Achte darauf, Sensoren, Antennen und Propeller nicht zu verdecken.
Nein. Die NFC-Funktion ist eine Komfort- und Identifikationshilfe innerhalb von DrohnenAtlas und ersetzt nicht die gesetzlich vorgeschriebene Kennzeichnung mit deiner Betreiber-/eID (UAS-Betreibernummer). Diese musst du weiterhin wie üblich an der Drohne anbringen.
App & Datenschutz
Die sicherheitsrelevanten Kernfunktionen (Zonen-Check, Checklisten, Dokumentenmappe, Flugbuch) sind kostenlos und werbefrei - und bleiben es auch. Das liegt an der Nutzungsbedingung der offiziellen dipul-Daten, die eine kommerzielle Nutzung ausschließt. Optional gibt es DrohnenAtlas Pro mit zusätzlichen Komfort-Funktionen wie erweitertem Wetter und Live-Flugverkehr.
DrohnenAtlas Pro schaltet optionale Komfort-Funktionen frei: erweiterter Wetter-Planer (10-Tage-Vorhersage, Höhenwind, beste Flugfenster), Live-Flugverkehr (ADS-B), mehr Speicher im Dokumententresor und unbegrenzte KI-Flugzusammenfassungen. Der Zonen-Check und alle sicherheitsrelevanten Funktionen bleiben davon unberührt und kostenlos. Details unter /pro.
Deine Daten liegen zuerst lokal auf dem Gerät. Mit optionalem Konto werden Spots, Checklisten, Flugbuch, Dokumente und Ausrüstung zur Synchronisation an unseren Server übertragen - du behältst die Kontrolle. Kartendaten (dipul) werden bei Bedarf vom DFS-Server abgerufen. Standort nur während der Nutzung, kein Hintergrund-Tracking.
Ein Benutzerkonto ist optional. Ohne Konto bleiben alle Daten auf deinem Gerät. Mit optionalem Konto kannst du Spots, Checklisten, Dokumente und weitere Daten geräteübergreifend synchronisieren.
DrohnenAtlas benötigt die Standortberechtigung „Während der Nutzung", um deinen aktuellen Standort auf der Karte anzuzeigen. Es findet kein Tracking im Hintergrund statt. Weitere Berechtigungen sind optional (z. B. Kamera für Dokumenten-Scan).
DrohnenAtlas wird von Pixel & Process UG (haftungsbeschränkt) entwickelt und betrieben. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Deutschland und unterliegt den europäischen Datenschutzgesetzen.
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