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Nachtflug

Nachtflug richtig vorbereiten.

Fliegen bei Nacht ist unter bestimmten Bedingungen erlaubt.

Nachtflug mit der Drohne ist in der offenen Kategorie erlaubt - vorausgesetzt, deine Drohne trägt ein grünes blinkendes Licht. Für die neueren C-Klassen ist dieses Licht ohnehin vorgeschrieben. Wichtig: Die Sichtverbindung (VLOS) bleibt auch im Dunkeln Pflicht, und Geo-Zonen sowie Höhenlimits gelten unverändert weiter.

Kurz gesagt
  • Nachtflug ist in der offenen Kategorie erlaubt.
  • Pflicht: ein grünes blinkendes Licht (für C-Klassen vorgeschrieben).
  • VLOS bleibt Pflicht - du musst die Drohne sehen können.
  • Geo-Zonen und das 120-m-Höhenlimit gelten auch nachts.

Voraussetzung: grünes blinkendes Licht

Damit deine Drohne in der Dunkelheit erkennbar bleibt, muss sie ein grünes blinkendes Licht tragen. Bei Drohnen der C-Klassen gehört dieses Licht zur vorgeschriebenen technischen Ausstattung. Fliegst du ein älteres Modell, musst du das Blinklicht gegebenenfalls nachrüsten, bevor du nachts startest.

VLOS gilt auch im Dunkeln

Die ständige Sichtverbindung zur Drohne (VLOS) ist nachts genauso Pflicht wie tagsüber. Das grüne Blinklicht unterstützt dich dabei, ersetzt aber nicht den Sichtkontakt. Plane konservativer: Die erkennbare Distanz ist nachts oft geringer, und die Hinderniserkennung kann eingeschränkt sein.

Geo-Zonen und Höhenlimits bleiben bestehen

Flugverbote, Geo-Zonen und das Höhenlimit von 120 m gelten unabhängig von der Tageszeit. Prüfe deinen Standort vor dem Nachtflug über die dipul-Karte und beachte die 120-m-Regel. Welche Kategorie und welche Pflichten für dich gelten, fasst der Ratgeber zur EU-Drohnenverordnung zusammen.

Was bei Nacht anders ist

  • Eingeschränkte Sicht - maximale Flugdistanz ggf. kürzer.
  • Hinderniserkennung kann schlechter funktionieren.
  • Einige Geo-Zonen können nachts zusätzliche Auflagen haben.
  • Erhöhte Sorgfaltspflicht bei der Flugvorbereitung.

Was macht DrohnenAtlas einfacher?

  • Zonen-Check: prüfen, ob am Standort nachts andere Regeln gelten.
  • Pre-Flight-Checkliste: Beleuchtung als festen Prüfpunkt aufnehmen.
  • Wetter: Sicht und Wind vor dem Nachtflug checken.
  • Flugbuch: Nachtflüge sauber dokumentieren.

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Keine Rechtsberatung

Dieser Ratgeber erklärt die Nachtflug-Regeln allgemeinverständlich und ersetzt keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind die EU-Verordnung 2019/947 und die Angaben des LBA. Im Zweifel wende dich an die zuständige Behörde.

Häufige Fragen

Darf ich meine Drohne bei Nacht fliegen?
Ja. Nachtflug ist in der offenen Kategorie grundsätzlich erlaubt, wenn deine Drohne ein grünes blinkendes Licht trägt. Für die neueren C-Klassen ist dieses grüne Blinklicht ohnehin vorgeschrieben. Die übrigen Regeln - vor allem die Sichtverbindung - gelten weiter.
Welches Licht braucht meine Drohne nachts?
Vorgeschrieben ist ein grünes blinkendes Licht, das die Drohne in der Dunkelheit erkennbar macht. Bei Drohnen der C-Klassen ist dieses Licht Teil der technischen Ausstattung; bei älteren Modellen musst du es gegebenenfalls nachrüsten.
Muss ich die Drohne auch nachts sehen können?
Ja, die Sichtverbindung (VLOS) bleibt auch im Dunkeln Pflicht. Das grüne Blinklicht hilft dir, die Drohne zu sehen, ersetzt aber nicht den ständigen Sichtkontakt. In der Praxis ist die Flugdistanz nachts oft kürzer.
Gelten Geo-Zonen und Höhenlimits auch nachts?
Ja. Geo-Zonen, Flugverbote und das 120-m-Höhenlimit gelten unabhängig von der Tageszeit. Prüfe deinen Standort vor dem Nachtflug genauso sorgfältig wie tagsüber - manche Zonen können nachts zusätzliche Auflagen haben.
Brauche ich für den Nachtflug einen besonderen Führerschein?
Nein, es gibt keinen separaten Nachtflug-Führerschein. Es gelten dieselben Kompetenznachweise wie tagsüber - je nach Drohne und Unterkategorie A1/A3 oder A2. Wichtig ist die korrekte Beleuchtung und der Sichtkontakt.

Quellen