Erster Flug Schritt für Schritt.
Alles, was du vor deinem ersten Drohnenflug in Deutschland wissen und vorbereiten musst.
Für deinen ersten Drohnenflug brauchst du drei Dinge im Vorfeld - Registrierung (eID), Haftpflichtversicherung und den passenden Drohnenführerschein - und einen kurzen Check vor Ort: Geo-Zonen, Wetter und Pre-Flight. Erst dann hebst du legal und sicher ab, in Sichtweite und bis maximal 120 m Höhe. Diese Checkliste führt dich durch alle Schritte.
- Vorher erledigen: eID-Registrierung, Versicherung, Führerschein prüfen.
- Vor Ort: Geo-Zonen checken, Wetter/Wind prüfen, Pre-Flight-Check machen.
- In der Luft: max. 120 m, immer in Sichtweite (VLOS), Abstände einhalten.
- Dokumente (eID, Versicherung, Führerschein) griffbereit - auch offline.
Schritt 1: Drohne registrieren (eID)
Hat deine Drohne mindestens 250 g oder eine Kamera, brauchst du die eID-Betreiberregistrierung beim Luftfahrt-Bundesamt. Die UAS-Betreibernummer bringst du anschließend sichtbar an der Drohne an.
Schritt 2: Versicherung abschließen
Eine Drohnen-Haftpflichtversicherung ist für jede Drohne Pflicht und Voraussetzung für die eID. Schließe sie ab, bevor du registrierst und fliegst.
Schritt 3: Drohnenführerschein prüfen
Für Drohnen ab 250 g oder mit Kamera brauchst du mindestens den Drohnenführerschein A1/A3. Der EU-Kompetenznachweis ist online und kostenlos beim LBA machbar.
Schritt 4: Geo-Zonen am Standort checken
- Standort auf der Karte prüfen: Offizielle dipul-Zonen zeigen Flugverbote, Höhenlimits und Auflagen.
- NOTAMs beachten - temporäre Einschränkungen können kurzfristig gelten.
- Im Zweifel: Standort wechseln statt riskieren.
Schritt 5: Wetter und Pre-Flight-Check
- Wind unter ca. 20 km/h? Keine Niederschläge? Gute Sicht?
- Akku geladen, Propeller fest, Firmware aktuell?
- Keine unbeteiligten Personen im Flugbereich, Abstände eingehalten?
- Pre-Flight-Checkliste durchgehen und dokumentieren.
Schritt 6: Während des Flugs
- Maximale Flughöhe: 120 m, sofern keine Zone weniger vorgibt - siehe 120-m-Regel.
- Immer in Sichtverbindung bleiben (VLOS).
- Andere Luftfahrzeuge haben Vorrang.
- Flug im DrohnenAtlas-Flugbuch dokumentieren.
Diese Einsteiger-Checkliste ist eine Planungshilfe und ersetzt keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind die Angaben des LBA und die geltenden Verordnungen. Im Zweifel wende dich an die zuständige Behörde.
Häufige Fragen
- Was brauche ich für meinen ersten Drohnenflug?
- Für die meisten Drohnen brauchst du drei Dinge, bevor du startest: eine eID-Betreiberregistrierung beim LBA, eine Drohnen-Haftpflichtversicherung und - ab 250 g oder mit Kamera - den Drohnenführerschein A1/A3. Dazu kommt der Standort-Check auf Geo-Zonen.
- Darf ich als Anfänger einfach losfliegen?
- Nicht ohne Vorbereitung. Du musst registriert und versichert sein, den passenden Kompetenznachweis haben und vor Ort prüfen, ob am Standort Geo-Zonen oder Höhenlimits gelten. Erst dann darfst du in Sichtweite und bis 120 m fliegen.
- Wie prüfe ich, ob ich an meinem Standort fliegen darf?
- Öffne vor dem Flug eine Karte mit offiziellen Geo-Zonen. DrohnenAtlas nutzt dafür die dipul-Daten der DFS und zeigt Flugverbote, Höhenlimits und Auflagen direkt am Standort - inklusive temporärer NOTAM-Einschränkungen.
- Wie hoch darf ich beim ersten Flug fliegen?
- In der offenen Kategorie gilt ein Höhenlimit von 120 m über Grund - sofern keine Geo-Zone eine niedrigere Grenze vorgibt. Zusätzlich musst du die Drohne immer in Sichtweite (VLOS) behalten.
- Welche Dokumente muss ich beim Fliegen dabeihaben?
- Halte eID-Nachweis, Versicherungsnachweis und Drohnenführerschein griffbereit - idealerweise auch offline. In der DrohnenAtlas-Dokumentenmappe hast du sie bei einer Kontrolle sofort zur Hand.