Drohnenversicherung richtig absichern.
In Deutschland ist eine Haftpflichtversicherung für alle Drohnen gesetzlich vorgeschrieben.
In Deutschland ist eine Drohnen-Haftpflichtversicherung für alle Drohnen Pflicht - egal ob 250 g oder 5 kg, ob teures Profi-Modell oder günstige Spielzeug-Drohne. Ohne gültige Haftpflicht ist jeder Drohnenflug rechtswidrig. Zusätzlich brauchst du eine gültige Versicherungsnummer, um dich überhaupt als Betreiber beim LBA registrieren zu können.
- Haftpflicht ist für jede Drohne Pflicht - auch unter 250 g und für Spielzeug.
- Eine gültige Versicherungsnummer ist Voraussetzung für die eID.
- Die Privathaftpflicht deckt Drohnen meist nicht automatisch ab.
- Deckung muss Personen-, Sach- und Vermögensschäden umfassen.
Warum die Drohnenversicherung Pflicht ist
Drohnen gelten rechtlich als Luftfahrzeuge. Für sie besteht - wie für andere Luftfahrzeuge - eine gesetzliche Versicherungspflicht. Diese Pflicht ist nicht an das Gewicht gekoppelt: Auch eine leichte Drohne unter 250 g muss versichert sein, denn schon ein kleiner Quadrocopter kann an Personen, Fahrzeugen oder Gebäuden hohen Schaden verursachen.
Warum die private Haftpflicht meist nicht reicht
Viele private Haftpflichttarife schließen den Betrieb von Luftfahrzeugen aus - und damit auch Drohnen. Manche Versicherer bieten einen ausdrücklichen Drohnen-Zusatz an. Verlass dich aber nicht auf Vermutungen: Prüfe deine Police im Wortlaut oder schließe eine spezielle Drohnen-Haftpflicht ab, die den UAS-Betrieb explizit einschließt.
Welche Versicherung passt zu dir?
- Spezielle Drohnen-Haftpflicht - deckt den UAS-Betrieb ausdrücklich ab; die sicherste Wahl.
- Private Haftpflicht mit Drohnen-Zusatz - nur, wenn der Tarif Drohnenflüge ausdrücklich einschließt.
- Gewerbliche Drohnenversicherung - für kommerzielle Einsätze mit erweitertem Deckungsumfang.
Versicherung und eID: Voraussetzung für die Registrierung
Für die eID-Betreiberregistrierung beim Luftfahrt-Bundesamt brauchst du eine gültige Versicherungsnummer. Ohne Haftpflicht keine eID - und ohne eID kein legaler Flug für registrierungspflichtige Drohnen. Schließe die Versicherung daher ab, bevor du dich registrierst.
Was macht DrohnenAtlas einfacher?
- Dokumentenmappe: Versicherungsnachweis offline bei Kontrollen vorzeigbar.
- Compliance-Fristen: Erinnerung vor Ablauf der Police.
- Ausrüstung: Versicherung einer bestimmten Drohne zuordnen.
Dieser Ratgeber erklärt die Versicherungspflicht allgemeinverständlich und ersetzt keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind die gesetzlichen Vorgaben und die Bedingungen deines Versicherers. Im Zweifel wende dich an die zuständige Behörde.
Häufige Fragen
- Ist eine Drohnenversicherung in Deutschland Pflicht?
- Ja. Eine Haftpflichtversicherung ist in Deutschland für alle Drohnen gesetzlich vorgeschrieben - unabhängig von Gewicht oder Einsatzzweck. Das gilt auch für Drohnen unter 250 g und für Modelle, die als Spielzeug verkauft werden.
- Brauche ich auch für eine Drohne unter 250 g eine Versicherung?
- Ja. Die Versicherungspflicht hängt nicht am Gewicht. Auch eine kleine Drohne unter 250 g kann erheblichen Schaden anrichten, deshalb ist eine Haftpflicht für jede Drohne Pflicht.
- Deckt meine private Haftpflichtversicherung die Drohne ab?
- Meist nicht automatisch. Viele private Haftpflichttarife schließen den Betrieb von Luftfahrzeugen - und damit Drohnen - aus. Manche Tarife bieten einen Drohnen-Zusatz. Prüfe deine Police genau oder schließe eine spezielle Drohnen-Haftpflicht ab.
- Brauche ich die Versicherung für die Betreiberregistrierung?
- Ja. Für die eID-Betreiberregistrierung beim LBA musst du eine gültige Haftpflichtversicherungsnummer angeben. Ohne Versicherungsnachweis kannst du die Registrierung nicht abschließen.
- Was muss die Drohnenversicherung abdecken?
- Sie muss Personen-, Sach- und Vermögensschäden abdecken, die durch den Betrieb der Drohne entstehen. Die Mindestdeckung orientiert sich an der EU-Verordnung 785/2004.