120 m Regel kurz erklärt.
120 m wird oft als Obergrenze genannt. In Zonen können aber niedrigere Limits gelten.
Die 120-Meter-Regel bedeutet: In der offenen Kategorie darf deine Drohne maximal 120 Meter über dem Boden fliegen. Gemessen wird über Grund (AGL), ab dem nächstgelegenen Punkt der Erdoberfläche. Diese Grenze ist eine Obergrenze - kein Freifahrtschein, denn Geo-Zonen können niedrigere Höhen vorschreiben.
- 120 m über Grund (AGL) ist die Obergrenze in der OPEN-Kategorie.
- Zonen können niedrigere Maximalhöhen festlegen - die gehen vor.
- Es gilt durchgehend Sichtflug (VLOS): Drohne immer im Blick.
Wie wird die Höhe gemessen?
Die 120 Meter beziehen sich auf die Höhe über Grund (above ground level, AGL), nicht über dem Meeresspiegel. Das ist wichtig in hügeligem Gelände: Wenn du an einem Hang startest und die Drohne über das abfallende Tal fliegt, vergrößert sich der Abstand zum Boden - die zulässige Höhe orientiert sich aber am nächstgelegenen Geländepunkt unter der Drohne.
Ausnahmen von den 120 Metern
- Hindernisse: In der Nähe eines höheren künstlichen Hindernisses darf mit Zustimmung des Betreibers begrenzt höher geflogen werden.
- Andere Kategorien: Spezielle oder zertifizierte Betriebsarten können abweichende Höhen erlauben - außerhalb der offenen Kategorie.
Diese Ausnahmen sind eng gefasst. Im Standardfall der offenen Kategorie bleiben es 120 Meter.
Warum Zonenlimits wichtiger sind
Die 120-Meter-Regel ist nur die allgemeine Obergrenze. Geo-Zonen können niedrigere Maximalhöhen vorgeben - etwa in einer CTR nahe eines Flughafens oder über bestimmten Gebieten. Solche Zonenlimits haben Vorrang. Deshalb gehört vor jedem Flug ein Blick auf die Geo-Zonen am Standort dazu - die genannte Höhe der Zone ist verbindlich, nicht die pauschalen 120 Meter.
Wie hilft DrohnenAtlas?
- Zonen-Check mit Höhenlimits am Standort
- Auflagen pro Zone direkt in der App
- Pre-Flight-Check als fester Ablauf vor dem Start
Hinweis
DrohnenAtlas ist eine Planungshilfe und keine Rechtsberatung. Für verbindliche Details sind die offiziellen Regeln und Informationen entscheidend.
Häufige Fragen
- Was besagt die 120-Meter-Regel?
- In der offenen Kategorie (OPEN) darf eine Drohne grundsätzlich maximal 120 Meter über dem Boden (über Grund, AGL) fliegen. Diese Höhe wird ab dem nächstgelegenen Punkt der Erdoberfläche gemessen.
- Gilt die 120 m über Meereshöhe oder über Grund?
- Über Grund. Die 120 Meter beziehen sich auf die Höhe über der Erdoberfläche (AGL - above ground level), nicht auf die Höhe über dem Meeresspiegel. An Hängen verschiebt sich die zulässige Höhe entsprechend mit dem Gelände.
- Gibt es Ausnahmen von den 120 Metern?
- Ja. In der Nähe eines höheren Hindernisses darf in begrenztem Umfang höher geflogen werden, wenn der Betreiber des Hindernisses zustimmt. Außerdem können spezielle oder zertifizierte Kategorien abweichende Höhen erlauben. Solche Ausnahmen sind eng gefasst.
- Können Zonen eine niedrigere Höhe vorschreiben?
- Ja, und das ist der wichtigste Punkt: Geo-Zonen können Maximalhöhen deutlich unter 120 Metern festlegen - etwa nahe Flughäfen oder über bestimmten Gebieten. Die Zonenhöhe geht immer vor der allgemeinen 120-Meter-Grenze.
- Muss ich die Drohne dabei sehen können?
- Ja. In der offenen Kategorie gilt durchgehend Sichtflug (VLOS - visual line of sight). Du musst die Drohne ohne Hilfsmittel direkt sehen können - unabhängig von der Flughöhe.