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Luftraum

Luftraumklassen A bis G erklärt.

Luftraumklassen bestimmen, wo und unter welchen Bedingungen du fliegen darfst.

Der Luftraum ist in die Klassen A bis G eingeteilt - in Deutschland vor allem C, D, E und G sowie Kontrollzonen (CTR) und die Sonderbereiche RMZ und TMZ. Für Drohnenpiloten zählt in der Praxis fast nur der unkontrollierte Luftraum G und die Frage, ob du dich in einer Kontrollzone befindest. Die 120-m-Grenze ist dabei meist unkritisch - außer in der Nähe von Flughäfen.

Kurz gesagt
  • Drohnen fliegen meist im unkontrollierten Luftraum G (unter 120 m).
  • Kontrollzonen (CTR) rund um Flughäfen erfordern eine Freigabe.
  • RMZ = Funkpflicht, TMZ = Transponderpflicht - selten flugentscheidend für Drohnen.
  • DrohnenAtlas zeigt dipul-Zonen inkl. Kontrollzonen auf der Karte.

Übersicht der Luftraumklassen

  • Klasse A - oberer Luftraum, nur IFR. Für Drohnen nicht relevant.
  • Klasse B - in Deutschland nicht verwendet.
  • Klasse C - kontrollierter Luftraum oberhalb der Kontrollzonen. Freigabe nötig.
  • Klasse D - Kontrollzonen (CTR) um Flughäfen. Drohnenflug nur mit Freigabe.
  • Klasse E - kontrollierter Luftraum ab 2.500 ft. Für Drohnen selten relevant.
  • Klasse F - in Deutschland praktisch nicht genutzt.
  • Klasse G - unkontrollierter Luftraum. Hier fliegen die meisten Drohnen (unter 120 m).

Warum für Drohnen vor allem Luftraum G zählt

Da du in der offenen Kategorie maximal 120 m über Grund fliegst, bist du fast immer im unkontrollierten Luftraum G. Die Luftraumklasse ist deshalb selten das Problem - wichtiger sind die nationalen Geo-Zonen nach §21h LuftVO, die zusätzliche Einschränkungen festlegen. Mehr zur Höhengrenze findest du in unserem Ratgeber zur 120-m-Regel.

Kontrollzonen (CTR), RMZ und TMZ

Rund um Flughäfen liegen Kontrollzonen (CTR), die bis zum Boden reichen - dort ist jeder Drohnenflug genehmigungspflichtig. In RMZ besteht Funkkommunikationspflicht, in TMZ Transponderpflicht. Für typische Drohnenflüge in geringer Höhe sind RMZ/TMZ meist nicht ausschlaggebend, du solltest sie aber erkennen. Welche Zonen an deinem Standort gelten, prüfst du am besten über die dipul-Karte und die Übersicht der Flugverbotszonen.

Was macht DrohnenAtlas einfacher?

  • Karte zeigt alle dipul-Geo-Zonen inkl. Kontrollzonen.
  • Zonen-Check: Tippen zeigt, welche Regeln am Standort gelten.
  • NOTAMs: temporäre Luftraumbeschränkungen vor dem Flug prüfen.

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Keine Rechtsberatung

Dieser Ratgeber erklärt die Luftraumklassen allgemeinverständlich und ersetzt keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind die Angaben der DFS und des LBA. Im Zweifel wende dich an die zuständige Flugsicherung.

Häufige Fragen

In welchem Luftraum fliegen Drohnen?
Die meisten Hobby-Drohnenflüge finden im unkontrollierten Luftraum G statt - also unterhalb von 120 m und außerhalb von Kontrollzonen. Dort ist kein gesonderter Luftraum-Freigabeprozess nötig, die Geo-Zonen-Regeln gelten aber trotzdem.
Welche Luftraumklassen gibt es in Deutschland?
In Deutschland sind vor allem die Klassen C, D, E und G relevant; dazu kommen Kontrollzonen (CTR) sowie RMZ (Funkkommunikationspflicht) und TMZ (Transponderpflicht). Die Klassen A und B spielen für Drohnen praktisch keine Rolle.
Was bedeutet die 120-m-Grenze für die Luftraumklasse?
In der offenen Kategorie fliegst du maximal 120 m über Grund. In dieser Höhe bist du meist im unkontrollierten Luftraum G unterwegs, sodass die Luftraumklasse selten ein Problem ist - außer in der Nähe von Flughäfen, wo Kontrollzonen bis zum Boden reichen.
Was ist eine Kontrollzone (CTR)?
Eine Kontrollzone umgibt einen Flughafen und reicht typischerweise bis zum Boden. Drohnenflüge sind dort genehmigungspflichtig. DrohnenAtlas zeigt Kontrollzonen über die dipul-Daten direkt auf der Karte.
Was bedeuten RMZ und TMZ?
RMZ (Radio Mandatory Zone) ist ein Bereich mit Funkkommunikationspflicht, TMZ (Transponder Mandatory Zone) ein Bereich mit Transponderpflicht. Für typische Drohnenflüge in geringer Höhe sind sie meist nicht maßgeblich, du solltest sie aber kennen.

Quellen